Ana-Marija Markovina

Pianistin

Richard Wagner – Parsifal

Fassung Vierhändig Klavier

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Pianisten:
Ana-Marija Markovina / Cord Garben

1. Vorspiel
2. Amfortas
3. Das Heiltum
4. Der Schwan
5. Einzug in die Gralsburg
6. Das Liebesmahl
7. Klingsor und Parsifal
8. Die Blumenmädchen
9. Herzeleide
10. Charfreitagszauber
11. Titurels Todtenfeier
12. Die Erlösung
Rezensionen

Passend zum Wagner-Jubiläum spielen Ana-Marija Markovina und Cord Garben den „Parsifal
in einer Bearbeitung für Klavier zu vier Händen. Arrangiert wurde die Oper von Engelbert
Humperdinck, der selbst eng mit den Wagners verbunden war. Schön klingt das, leicht und
sinnlich (…). Humperdinck paraphrasiert den Bayreuther Meister virtuos; Markovina und
Garben musizieren mit packender Spielfreude und großer Sensibilität. Jubiläum sei Dank,
sonst blieben solche Perlen unentdeckt.
Miriam Damev, Falter, 24.04.2013

So rund fünf Stunden braucht Wagner, bis Amfortas erlöst ist. Engelbert Humperdinck kanns
flotter: Seine Parsifal-Arrangements für vierhändiges Klavier nehmen sich nur etwas über 70
Minuten Zeit. Ist es notwendig, das gehört zu haben? Ja, weil Humperdincks zwangsläufig
monochromes Arrangement zeigt, wie ungeheuer modern Wagners Musik ist, wie weit sie
die Tür in die Zukunft aufreißt. Ana-Marija Markovina und Cord Garben spielen das perfekt.
Ein Muss!
Wiener Zeitung, 29.05.2013

Passend zum Wagner-Jahr: „Parsifal“-Auszüge in Engelbert Humperdincks Bearbeitung für
Klavier vierhändig. Das hat seinen Reiz und klingt gut. Es spielen: Ana-Marija Markovina und
Cord Garben.
Kurier, 31.03.2013

Farbintensives Flimmern
Optimal zur Geltung bringt die Arrangements auf dem Flügel der Bayreuther Steingraeber-Manufaktur das Duo Markovina/Garben. Vollgriffige Passagen entfalten prächtige Klangfülle, Crescendi plastische dramaturgische Wirkung. Dank hoher Intonationspräzision bleiben die übereinander geschichteten Stimmen stets bis ins Detail transparent. Untermalende Tremoli als häufiges satztechnisches Darstellungsmittel erzeugen ein farbintensives Flimmern im Diskant und eine satte Grundierung in den Bassregionen. In filigraneren Abschnitten wie ‚Der Schwan‘, ‚Die Blumenmädchen‘ oder ‚Herzeleide‘ zeigen die Interpreten, zu welch sensiblen dynamischen Abstufungen in Sphären sogar zwischen Piano und Mezzopiano sie in der Lage sind. Freilich: Nicht jedes Legato lässt sich hier im Vergleich zum Original eins zu eins übertragen. Das kann und will aber – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der eigentlichen gesellschaftlichen Rolle des Klavierauszugs in der damaligen Zeit – von vornherein erst gar nicht der erklärte Anspruch einer solchen Transkription sein.
Nicht nur, weil es sich um eine Weltersteinspielung handelt, sondern weil Klaviersatz und Interpretation vom feinsten sind: Unter der Flut von Veröffentlichungen zum Wagner-Jahr mit durchaus den einen oder anderen vernachlässigbaren und nebensächlichen Beiträgen gehört diese Veröffentlichung zu denjenigen, die wirklich etwas zu sagen haben.
Thomas Gehrig, Klassik.com 27.08.2013

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