Ana-Marija Markovina

Pianistin

Anton Urspruch

Gesamtwerk für Klavier, Volume 1

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Cinq Morceaux pour le Piano, Op. 19
Cavatine und Arabeske für das Pianoforte, Op. 20
Fünf Fantasiestücke für das Pianoforte, Op. 2
Rezensionen

NDR Kultur

Ana-Marija Markovina hat mit ihrer Einspielung einen ersten Schritt getan, um das Klavierwerk Urspruchs wiederzubeleben. Und das gelingt der kroatischen, in Köln lebenden Pianistin sehr einfühlsam. Sie hat Gespür für die Raffinessen dieser Musik, hat sie doch auch viel Liszt und viel Romantisches im Repertoire. Kraftvoll und brodelnd gestaltet sie die virtuosen, sehr schweren Passagen und findet zu sehr sinnlichen Momenten, wenn die Musik sanft und auf betörende Weise schlicht wird.

Chantal Nastasi

Stern

Wer Franz Liszt war, ist bekannt. Was Anton Urspruch (1850-1907) komponierte, weiß heute fast niemand mehr. Ersterer war Freund und Förderer des Letzteren. Jetzt hat die in Kroatien geborene Pianistin Ana-Marija Markovina das Gesamtwerk des zu Unrecht Vergessenen aufgenommen, und illustriert virtuos, warum Liszt von den Werken seines Bewunderers so begeistert war.

Westfälische Nachrichten

Vielmehr habe Urspruch die Grenzen des zu seiner Zeit Gewohnten aufgesprengt – mit einer Kraft, die man spürt beim Hören der CD, die in diesen Tagen in den Handel kommt. Mitunter geht Urspruch an die Grenzen des überhaupt Spielbaren. Ana-Marija Markovina aber bringt die Energie, die technische Brillanz und vor allem das geistige Potential mit, dieses Unerhörte erfahrbar zu machen.

Christoph Schulte im Walde

Klangbeispiele

Cinq Morceaux pour le Piano, Op. 19

Cavatine und Arabeske für das Pianoforte, Op. 20

Fünf Fantasiestücke für das Pianoforte, Op. 2

Fünf Fantasiestücke für das Pianoforte, Op. 2

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