Ana-Marija Markovina

Pianistin

Begeisterung und Erfolg in Schleswig-Holstein

Nun hat Frau Markovina auch das letzte Konzert der kleinen 4-Konzerte Tour mit dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester erfolgreich hinter sich gebracht und ist dankbar für die großartige Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Peter Sommerer und seinem Orchester. Die ersten Kritiken zum Auftaktkonzert in Husum vom 27.10.2016 und Flensburg haben uns bereits erreicht und wir wollen sie Ihnen nicht vorenthalten.

Zu Beginn […] gestaltete Ana-Marija Markovina das Werk mit viel Temperament. Dabei kamen sowohl Griegs Vorbild, Robert Schumann als auch Griegs Inspirationsquelle, die norwegische Volksmusik gleichermaßen zu ihrem Recht: vor allem im ersten Satz, der voller Energie ist, aber immer wieder auch eine Art nordische Melancholie durchscheinen lässt. In der Solo-Kadenz zeigt die Pianistin darüber hinaus ihre eigene Gestaltungskraft. Nach dem lyrischen zweiten spielt sie im dritten Satz die Folklore in den Vordergrund. Im ersten Satz nur angedeutet, übernimmt nun der norwegische Springtanz Hailing das Kommando. Der Satz endet in hochdramatischer Spannung.Orchester und Solistin wurden mit viel Beifall bedacht, für den Letztere sich mit zwei brillianten Zugaben bedankte.

Lars Geedes, Flensborg Avis 29.10.2016

 

„Durch Griegs Kosmos arbeitet sich beim 1. Sinfoniekonzert des Landessinfonieorchesters in Flensburgs Deutschem Haus die kroatische Pianistin Ana-Marija Markovina. Zwar spielte der Komponist hier nicht explizit auf die magischen Figuren seiner Heimat an. Doch wurde der – von Markovina wunderbar zart und innig gespielte – Adagio-Satz oft als Eintauchen in die Elfenwelt gedeutet. Das Finale mit seinen rhythmisch markanten, typisch norwegischen Springtanzfiguren weckt bei vielen die Assoziation von Trollen. Dagegen spielt die Eröffnung mit ihren abfallenden Akkordkaskaden auf Griegs großes Vorbild Robert Schumann an. Markovina beherrscht hier durchaus die große virtuose Geste,[…] Zugleich weiß die Pianistin sich aber klug zurückzunehmen und die zahlreichen Solostimmen des Orchesters mit ihren Appregien zart zu umschmeicheln. So gelingt ein inspirierendes musikalisches Miteinander.“

– Christoph Kalies, SHZ 07.11.2016

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